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Liebe Rezeptleser: Bitte halten Sie durch! Sicherlich sind viele der hier beschriebenen Felder
für Sie nicht interessant - aber wir legen Wert darauf, eine vollständige Liste zur Verfügung
zu stellen.
Die Felder aus der Kategorie "Dokumentautomation" gehören zu den Feldern, die nur für spezielle
Word-Anwendungen zum Einsatz kommen. Wenn Sie für Ihre Arbeit keine der hier beschriebenen Feldarten
benötigen, so hoffen wir doch, dass Sie in den nächsten Rezepten - die häufiger eingesetzte Felder
behandeln - nützliche Tipps finden!
Zur Erinnerung:
Feldbefehle

Einfügen eines Feldes
Menübefehl Einfügen/Feld oder selbst mit Taste F9 Feldklammern erzeugen und die Feldfunktion eintragen.
Feld aktualisieren
Taste F9
Anzeige umschalten
Sie schalten die Anzeige zwischen der Feldfunktion und dem Inhalt um mit Tastenkombination Umschalt(Shift) + F9.
Felder anspringen
Mit F11 springen Sie zum nächsten Feld, mit Umschalt(Shift)+F11 zum vorherigen.
Feldfunktion ersetzen durch den aktuellen Inhalt
Wenn Sie die Feldfunktion aufheben wollen, d. h. das Feld durch seinen aktuellen Inhalt ersetzen (und nie mehr aktualisieren) wollen, dann drücken Sie Strg+Umschalt(Shift)F9.

Feldarten:
Dokumentautomation
Compare
(Vergleich)
Das Ergebnis vergleicht zwei Werte und zeigt den numerischen Wert 1, wenn der Vergleich wahr ist bzw. den Wert 0, wenn er falsch ist.

Dieses Feld kann im Seriendruck Einsatz finden, um zum Beispiel eine Mitarbeiterprämie zu errechnen, falls der Mitarbeiter berechtigt ist. Im nachfolgenden Beispiel wird nachgesehen, ob im Feld "Prämie" ein "x" steht, wenn ja, ist das Feldergebnis 15 % der Zahl aus dem Feld "Gehalt", wenn nein, beträgt der errechnete Prämienbetrag 0:
{={Compare {mergefield prämie}="x"}*{mergefield gehalt}*0,15}

Tipp: Für Berechnungen gibt es auch das Feld = (Formula bzw. Formel), das Sie unter der Kategorie "Formeln und Ausdrücke" finden. Die Beschreibung dieses nützlichen Feldes finden Sie in einem späteren Rezept.

Word 7/8: mergefield = Serienddruckfeld
DokVariable
(in Word 7 nicht vorhanden)
Das Feld DOKVARIABLE mit der Anweisung "Name" fügt die Zeichenfolge ein, die einer Dokumentvariablen zugewiesen ist. Mit Visual Basic for Applications können Dokumentvariablen hinzugefügt oder Bezüge auf die Variblen hergestellt werden. Dieses Feld zeigt den der Variablen, die mit "Name" bezeichnet ist, zugewiesenen Inhalt im Dokument an. In der VBA-Hilfe finden Sie weitere Informationen zu dem Feld. Für die "normale" Textverarbeitung wird es nicht benötigt.
GoToButton
(GeheZu)
Dieses Feld fügt einen Sprungbefehl ein. Dieses Feld war besonders wichtig, als es noch keine Hyperlink-Möglichkeiten gab. Sie geben damit dem Leser Ihres Textes die Möglichkeit, mit einem Doppelklick (oder mit der Tastenkombination Alt + Umschalt(Shift) + F9 an eine von Ihnen zuvor festgelegte Stelle im Dokument zu gelangen. Als Beispiel ein langes Besprechungsprotokoll - so gehen Sie vor:
  1. Setzen Sie den Cursor an die Stelle im Dokument, wo das Ergebnis der Besprechung beginnt.
  2. Fügen Sie mit dem Befehl Einfügen / Textmarke die Textmarke "Ergebnis" ein.
  3. Setzen Sie den Cursor an die Stelle im Dokument, von wo aus das Ergebnis angesprungen werden soll.
  4. Schreiben Sie Erläuterungstext und fügen Sie das Feld GoToButton ein.
In unserem Beispiel könnte das so aussehen:
Doppelklicken Sie { GOTOBUTTON Ergebnis hier }, um zum Besprechungsergebnis zu springen.
"Ergebnis" ist dabei der Name der Textmarke, die Word anspringen soll; "hier" ist der Text, der angezeigt wird (die Schaltfläche, die mit Doppelklick zu aktivieren ist).
Der Text im Dokument lautet also: "Doppelklicken Sie hier, um zum Besprechungsergebnis zu springen."

Tipp:In vielen Fällen ist es sicherlich sinnvoller, einen Hyperlink einzusetzen. Zu der Beschreibung der Hyperlinks kommen wir in einem späteren Rezept.
If
(Wenn)
Dieses Feld findet hauptsächlich im Seriendruck Verwendung. Es vergleicht zwei Werte und fügt je nach Ergebnis des Vergleichs einen vordefinierten Text ein. Das Feld wird in der Form
WENN Bedingung (Ausdruck 1 - Operator - Ausdruck 2) TextWennWahr TextWennUnwahr eingesetzt.
Operatoren sind: gleich, ungleich, größer, kleiner, größer gleich, kleiner gleich.
If-Bedingungen könenn auch verschachtelt werden. Um zum Beispiel im Seriendruck die persönliche Anrede zu generieren, verwenden Sie folgenden Ausdruck:
Sehr geehrte{ IF {MERGEFIELD Anrede }="Frau" " Frau MERGEFIELD NAME" {IF {MERGEFIELD Anrede }="Herrn" "r Herr MERGEFIELD NAME" "Damen und Herren" }}. Das Seriendruckergebnis dieses If-Feldes ist die korrekte persönliche Anrede mit Namen für die Datensätze, wo im Feld Anrede "Frau" oder "Herrn" gefunden wird, und die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" für Datensätze, wo das Feld Anrede einen anderen Inhalt hat.
Im Seriendruck steht auch ein Bedingungsfeld "nächster Datensatz wenn" zur Verfügung. Damit können Sie den Seriendruck nur für die Datensätze steuern, die die Bedingung erfüllen.
MacroButton
(Makroschaltfläche)
Mit diesem Feld können Sie eine Schaltfläche in Ihr Dokument einfügen, die einen Makro startet. Die Syntax dieses Feldes lautet: { MACROBUTTON makroname schaltflächenbeschriftung }. Ein Einsatzgebiet dieses Feldes ist zum Beispiel ein Formular, das nach dem Ausfüllen mit Hilfe eines Makros einmal im Original und zweimal mit der Aufschrift "Kopie" zu drucken ist. Sie haben dann die Möglichkeit, den Makro zum Drucken auf eine ausgeblendet (verborgen) formatierte Schaltfläche zu legen und durch Doppelklick zu starten.

In einem späteren Rezept werden wir die Aufzeichnung eines solchen Makros beschreiben und Ihnen auch Tipps geben, wie Sie den Makro in eine Dokumentvorlage einbinden oder auch global zur Verfügung stellen.

Tipp: In Word 9 (Office 2000) haben Sie die Möglichkeit, eine "richtige" Schaltfläche nur für den markierten Text zu gestalten, indem Sie den Befehl Format/Rahmen und Schattierung und dann schattiert oder auch 3D wählen.
Print
(Druck)
Dieses Feld hat kein sichtbares Ergebnis, denn es dient dazu, Steuerzeichen direkt an den Drucker zu schicken. Es ist normalerweise nicht notwendig, den Drucker über Codes anzusteuern. Das Feld funktioniert nur einwandfrei, wenn Postscript- oder HP-LaserJet Drucker im Einsatz sind; bei anderen Druckern kann es zu Fehlern kommen. Die zu sendenden Codes müssen dem Druckerhandbuch entnommen werden. Lesen Sie hierzu bei Bedarf die Hilfe.
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